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1873 - 1992


Schleppe Lagerbierbrauerei

Im Jahre 1872 ließ der Sohn von Joseph Löschnigg, Karl Tautschnig, die so genannte alte Binderei, ein Feuerlöschdepot und vor allem den Ă€ltesten Teil des Lagerkellers nordwestlich des Brauhauses erbauen und diesen auch mit einer Eisgrube versehen. Denn inzwischen hatte sich in Österreich der Übergang vom obergĂ€rigen zum lĂ€nger lagerfĂ€higen, untergĂ€rigen Bier und die dadurch bedingte BenĂŒtzung eisgekĂŒhlter Lagerkeller allgemein durchgesetzt. Das 1875 umgebaute und wesentlich erweiterte Brauhaus erhielt als Antriebskraft eine Dampfmaschine mit 6 PS Leistung und stehendem Dampfkessel. Auf diese Weise konnten die Pumpen und AufzĂŒge sowie das MaischrĂŒhrwerk mechanisch bedient werden.
Die 1912 getroffenen durchgreifenden Maßnahmen bedeuteten eine Ersetzung der Dampfkraft durch elektrische Energie und der NatureiskĂŒhlung durch maschinelle.Von einschneidender Bedeutung sind die Neuerungen, welche in der Schleppe Brauerei nach den beiden Weltkriegen durchgefĂŒhrt wurden. Sie haben zu einer durchgreifenden Modernisierung der wichtigsten Abteilungen gefĂŒhrt.